Spiegel Art Steffen Noack in Weißwasser / NOL   Türverglasungen und Spiegel, Restauration von barocken Spiegel im Dresdner Grünen Gewölbe  
Maßanfertigung von Spiegel und Glas
SPIEGEL ART • Steffen Noack • Krumme Straße 17-29 • 02943 Weißwasser • Tel.: 0 35 76 / 24 33 83 • Fax: 0 35 76 / 24 33 44 •
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Der neue Katalog

Weltrekordversuch

Herzlich willkommen


Mitarbeiter von Spiegel ART in Weißwasserauf der Homepage des Unternehmen SPIEGEL ART.

Wir fertigen Spiegel und Glas nach Maß. In unserer Produktpalette finden Sie Badspiegel, Garderobenspiegel, Spiegel für jeden Gebrauch, Spiegelwände, Ganzglasduschen, Ganzglastüren und Ganzglasanlagen - genau nach Ihren Vorstellungen und Maßen. Dabei haben wir uns auf die Fertigung von Einzelstücken und Kleinserien spezialisiert.

Kurze Lieferzeiten von etwa einer Woche sind dabei die Regel. Gern kommen wir zu Ihnen, beraten Sie, messen aus und montieren. Sprechen Sie uns an!

Deutsche Welle TV hat im April 2006 einen Beitrag über unsere Arbeiten (Barockspiegel) im Grünen Gewölbe ausgestrahlt.


Herstellung von historischen Spiegel

Sie sehen auf dem Foto eines der acht Schatzkammerräume des Grünen Gewölbes, die durch die Entwürfe August des Starken in der Zeit von 1723-1729 entstanden sind - das Silbervergoldete Zimmer. Der Grundgedanke des Kurfürsten für die Schaffung des ersten Museums der Welt lag einerseits in der Aufbewahrung, aber andererseits auch in der Präsentation des sächsischen Staatsschatzes.

Silbervergoldetes Zimmer im Grünen Gewölbe in Dresden
Historisches Grünes Gewölbe im Dresdner Residenzschloss, Silbervergoldetes Zimmer
Foto: Rainer Boehme, Dresden
Eine Besonderheit des historischen Interieurs des Barocks in Europa ist der Einsatz des Spiegels. Die Erfindung des Spiegels war auf Grundlage der Entwicklung des Guss- und Walzverfahrens zur Flachglasherstellung um 1670 in Frankreich erst möglich.

August der Starke war von der optischen Wirkung der Spiegel, die er auf der Leipziger Messe gesehen hatte, so begeistert, dass er vier Räume des Grünen Gewölbes mit hohem Aufwand nahezu komplett verspiegeln ließ.

Jetzt nach ca. 280 Jahren zeigen die Spiegel gewisse Verfallserscheinungen. Die Spiegel des Grünen Gewölbes gingen größten Teils in den Kriegswirren für immer verloren. Diese mussten, um das Grüne Gewölbe wieder in den Glanz von 1729 zu versetzen, unbedingt ergänzt werden.

Dazu war es notwendig, dass alte Verfahren wieder zu beleben, da die Wirkung der Spiegel von dem eingesetzten Glas und der spiegelnden Schicht abhängig ist. Die heute üblichen Silbernitratspiegel werden der noblen, grauen Raumschließenden Wirkung der Quecksilber-Zinn-Amalgam-Spiegel in keiner Weise gerecht.

Prof. G. Glaser, Sächsischer Landeskonservator i. R. bringt es 2003 auf den Punkt: "Die Kostbarkeiten des Grünen Gewölbes würden vor ihnen (den Silberspiegeln) wie in der Schmuckabteilung eines Kaufhauses wirken."

Meine Aufgabe bestand darin, Spiegel nach der originalen, historischen Technologie wieder herzustellen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen, ein geeignetes Labor musste eingerichtet werden, experimentierte ich ab 2004. Mitte 2005 konnte ich dem Fraunhofer Institut Dresden meine ersten Proben zur Untersuchung vorlegen. Unter dem Elektronenmikroskop konnte kein Unterschied zu den noch vorhandenen Spiegeln vom Anfang des 18.Jh. gefunden werden. Diese Spiegel werden genauso altern wie die im 17./18.Jh. gefertigten.
Die Herstellung der Spiegel nach dem alten Verfahren konnte beginnen.

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