| Seit mehr als 100 Jahren werden Spiegel vorwiegend mit Silber belegt. Es entsteht ein sehr schöner Spiegel mit einem Reflexionsgrad von 95-98 %.
Dieses Metall ist sehr korrosionsempfindlich. Ungeschützt beginnt es sofort wie ein Silberbesteck zu oxidieren. Deshalb wird es mit einem Decklack versehen.
Trotzdem verliert das Silber nach einigen Jahren seinen hellen Glanz, der Spiegel wirkt matt, er wird blind.
Da das Glas früher sehr teuer war, hat es sich fast immer gelohnt den Spiegel neu zu belegen.
In der heutigen Zeit der sehr effizienten Massenproduktion von Spiegeln, lohnt sich die Neubelegung von Gläsern nur selten. Dennoch gibt es einige sehr wertvolle, hochwertige Stücke bei denen eine Restaurierung angemessen ist. Diese mit Verzierungen, Facettschliffen und Rillenschliffen in aufwendiger Handarbeit, veredelten Stücke, kann man kaum ersetzten.
Auch die Erhaltung eines Objektes aus denkmalspflegerischen Gründen, oder auch eines Erbstückes kann sinnvoll sein. |